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DIAGNOSTIK


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© Heike König

EEG

Das EEG (Elektroenzephalogramm) misst die elektrische Aktivität des Gehirns, ähnlich wie das EKG die elektrische Aktivität des Herzens aufzeichnet. Achtzehn Elektroden, die als kleine Knöpfe in eine Haube eingearbeitet sind, werden auf die Kopfhaut gelegt; ein spezielles Elektrodengel darunter sorgt für optimalen Kontakt.

Über Arme und Beine wird gleichzeitig ein einfaches EKG (Herzströme) abgeleitet. Nun werden in entspannter Lage mit überwiegend geschlossenen Augen die vom Gehirn selbst erzeugten Ströme abgeleitet und digital aufgezeichnet. Mit speziellen Analysemethoden kann somit eine Einschätzung über Gehirnfunktionen gewonnen werden. Allerdings ist das EEG nicht geeignet, differenzierte Funktionsstörungen z. B. von Sprache oder Gedächtnis zu beschreiben.

Wichtig ist diese Untersuchungsmethode für die Diagnostik von Epilepsien, da hiermit auch abnorme Hirntätigkeit erfasst wird, die nicht unbedingt vom Patienten bemerkt werden muss.

Andere neurologische Erkrankungen können in umschriebenen
Bereichen oder sogar an allen Ableitorten zu Veränderungen führen, die man entweder als „Herdbefund“ oder im letzteren Fall als „Allgemeinveränderung“ bezeichnet.